Arnaud Friedrich - GRANDIOSER EINST...

Mai 09, 2018

Mit Platz zwei im Qualifikationstraining und zwei zweiten Plätzen in den anschließenden Rennen startet Arnaud Friedrich nahezu perfekt in die neue Saison 2018, in der er für das Team LRP Poland in der Alpe Adria International Motorcycle Championship - AAIMC, der Polnischen Meisterschaft sowie der FIM Endurance Weltmeisterschaft - EWC an den Start geht.

Gerade einmal zwei Wochen, nachdem ihm wegen einer 24 Stunden zu späten Geburt noch der Start bei den prestigeträchtigen 24h von Le Mans für sein Team verwehrt blieb, konnte Arnaud Friedrich aus Limbach-Oberfrohna vom 4.-6. Mai auf dem 5,922 Kilometer langen Slovakiaring, ca. 35km südöstlich von Bratislava und nahe der Grenze zu Österreich gelegen, seine Klasse aufzeigen.

Am Freitag galt es für das nun 18-jährige deutsche Nachwuchstalent vom Sachsenring zunächst, die ihm unbekannte Strecke, die auch als nächster Austragungsort in der FIM Endurance Weltmeisterschaft für die 8h vom Slovakiaring dient, kennen zu lernen und sich auf seine BMW S1000RR in Stock-Konfiguration als Arbeitsgerät einzustellen. Aber bereits bei seiner dritten Dienstfahrt - dem Qualifying am Samstagmorgen - hatte Arnaud sich auf Bike und Strecke eingeschossen und konnte sich mit der Winzigkeit von vier Hundertstelsekunden „Abstand“ auf die Pole-Position den zweiten Startplatz und damit einen Platz in der vordersten Startreihe für die beiden Rennen am Samstag und Sonntag sichern.

Beim Start ins erste Rennen des Wochenendes beeindruckte Arnaud die Zuschauer mit einem eher unfreiwilligen Wheelie hin zur ersten Kurve. Nach einem kleinen Ausritt bei Tempo 200 über die slowakischen Wiesen kehrte Arnaud auf Platz vier liegend aus der ersten Runde zurück und startete zu einer eindrucksvollen Aufholjagd in die folgenden 10 Rennrunden.
„Im ersten Rennen hatten wir noch etwas mit der Elektronik an unserem Motorrad zu kämpfen. Ich konnte dies fahrerisch zwar halbwegs ausgleichen und auch unsere Reifen haben bei den doch recht warmen Witterungsverhältnissen gut durchgehalten, aber den Start hat es mir vermasselt“, analysierte Arnaud nach dem Rennen. „Dass ich am Ende aber auf Platz 2 ins Ziel kam, ist ein tolles Ergebnis für das Team und mich. Damit hätte ich hier, auf einer für mich völlig unbekannten und neuen Strecke, vorher nicht gerechnet“, gab er zu Protokoll.
Dass er bei seiner Aufholjagd auch einige deutlich erfahrene Fahrer auf die Plätze hinter sich verwiesen hat, zeigt, wie schnell er sich auf die neuen Umstände einstellen konnte.

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